Biotechnologie

 

Die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen wurden 1996 in den USA ausgebracht. Nur 14 Jahre später nutzen 14 Millionen Landwirte auf 134 Millionen Hektar solches Saatgut. Die damit verbundene Technologie stammt nicht selten aus der Produktentwicklung von Monsanto. Eine nüchterne Betrachtung statistischer Erhebungen macht deutlich, warum Landwirte dieses Saatgut so rasch angenommen haben:

Mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzensorten haben Landwirte weltweit seit 1996 zusätzliche Gewinne in Höhe von 52 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer globalen Produktionssteigerung von 3,6 Prozent bei Sojabohne, Mais, Raps und Baumwolle. Allein im Jahr 2008 erzielten Landwirte durch den Anbau von biotechnologisch verbesserten Sorten für ihre Betriebe zusätzliche Gewinne von 9,37 Milliarden US-Dollar. Dabei leiten sich 60 Prozent aus höheren Erträgen und 40 Prozent aus Kosteneinsparungen ab. Diese Gewinne sind bereits vermindert um den Gewinnanteil der involvierten Saatzüchter und Technologieanbieter (27 Prozent), die eine weitere wichtige Triebfeder für die rasche Etablierung der Technologie darstellen.

Weitere für Landwirte relevante Vorteile der Biotechnologie sind zum Beispiel ein vereinfachtes Unkrautmanagement, eine konsequentere Ausnutzung der Vorteile einer reduzierten Bodenbearbeitung, höhere Flexibilität in der Fruchtfolgegestaltung, verbesserte Anwendersicherheit, reduzierte Risiken von Ertragsschäden, verbesserte Erntequalität und vieles mehr.

Dieser zwischen den Marktpartnern ausbalancierte wirtschaftliche Erfolg und die sich abzeichnenden Potenziale ermutigen Monsanto auch in Zukunft, in die Forschung und Entwicklung verbesserter Nutzpflanzensorten unter Einsatz der Gentechnik zu investieren – derzeit cirka 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr.

Als neuer Meilenstein in der Entwicklung einer Nutzpflanze mit gleichermaßen agronomischen und ökologischen Vorteilen gilt die Entwicklung von dürretolerantem Mais gemeinsam mit dem Unternehmen BASF; seine Markteinführung ist für 2013 geplant. Als weiterer Durchbruch in der biotechnologischen Produktentwicklung im Hinblick auf einen Nutzen für den Verbraucher gilt die marktreife SDA (Stearidonsäure)-Sojabohne. Das Pflanzenöl der neuen Sojabohne ist durch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäure charakterisiert, ein essentieller Baustein in der menschlichen Ernährung. Omega-3-Fettsäure trägt darüber hinaus dazu bei, Herz-Kreislaufrisiken zu verringern.

Weitere Informationen:
> Monsanto International: Safety  Science of our Products
> Monsanto International: Biotechnology
> Monsanto International: Research and Development Pipeline