Stellungnahme zum „March against Monsanto“

23.05.2013

Am 25. Mai 2013 finden weltweit unter dem Motto “March against Monsanto” Demonstrationen gegen die Agrarindustrie statt. Monsanto als weltweit führender Anbieter technologiebasierter Produkte zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität wird dabei von den Organisatoren als Stellvertreter der Agrarindustrie instrumentalisiert.  Das Themenfeld „Nachhaltige Landwirtschaft“ ist sehr umfangreich. Wir möchten daher an dieser Stelle unseren Standpunkt schlaglichtartig erläutern:

Die Anforderungen an die Landwirtschaft von morgen sind hoch- die Wege, diesen zu begegnen - vielfältig. Im Zentrum steht dabei immer das Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft. Monsanto folgt bei der Definition von nachhaltiger Landwirtschaft der Leitlinie der Food and Agricultural Organization (FAO): Nachhaltige Landwirtschaft muss ökonomisch sinnvoll und sozial verantwortbar sein. Sie muss darauf ausgerichtet sein, Land, Wasser und genetische Ressourcen für künftige Generationen zu bewahren.

Andere Gruppierungen vertreten die Meinung, dass den kommenden Herausforderungen mit einem landwirtschaftlichen System zu begegnen ist, dass weniger auf Innovationen als mehr auf menschliche Arbeitskraft angewiesen ist. Wir respektieren diese Meinung, auch wenn wir sie nicht teilen. Unserer Ansicht nach profitiert die Landwirtschaft, ebenso wie viele andere Bereiche des täglichen Lebens, von Fortschritt und Innovation. Mehr produzieren. Ressourcen schonen. Lebensstandards verbessern. Das ist nachhaltige Landwirtschaft, und dafür steht Monsanto.