Monsanto-Produkte erreichen wichtige Meilensteine auf dem Weg zur EU-Zulassung

29.06.2009

Saint Louis (29. Juni 2009) – Das Gentechnik-Expertengremium der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte eine positive wissenschaftliche Stellungnahme zum Anbau von Roundup Ready 2 Mais (Eventbezeichnung NK 603) von Monsanto. Die Behörde bestätigte gleichzeitig erneut die Sicherheit des gentechnisch veränderten Mais MON 810.

“Diese Erklärungen der EFSA bestätigen das Bekenntnis zu wissenschaftsbasierten Entscheidungen als Grundlage Landwirten den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu ermöglichen”, sagte Jerry Hjelle, Leiter der Zulassung bei Monsanto. “Das sind entscheidende Meilensteine, um die Sicherheit und die Vorteile von Biotech-Pflanzen zu bestätigen.”

EU unterstreicht die Sicherheit des schädlingsresistenten Mais MON 810

Das Unternehmen begrüßte die Nachricht, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erneut die Sicherheit der schädlingsresistenten Maissorte MON 810 (YieldGard) unterstrichen hat. In ihrer Stellungnahme bestätigt die EFSA die Sicherheit von MON 810 sowohl für den Anbau als auch zur Verwendung als Futter- und Lebensmittel. Die eingehende Sicherheitsbewertung der schädlingsresistenten YieldGard-Technologie, die Maispflanzen vor den verheerenden Folgen des Maiszünslers schützt, muss alle zehn Jahre erneut durchgeführt werden. Die ursprüngliche Bewertung und Zulassung von MON 810 in der Europäischen Union erfolgte 1998. Die erneute umfassende Sicherheitsbewertung berücksichtigte alle seither durchgeführten Sicherheitsstudien.

“Millionen Landwirte weltweit bauen schon seit mehr als zehn Jahren MON 810 an. Die Sicherheit und Vorteile des Produkts wurden immer wieder nachgewiesen,” erklärte Dusty Post, Leiter Globale Mais Technologien bei Monsanto. “Diese Technologie hilft Landwirten nicht nur, ihren Ernteertrag zu steigern, sondern trägt auch dazu bei, den Einsatz von Insektiziden zur Kontrolle des Maiszünslerbefalls deutlich zu reduzieren.”

MON 810–Maispflanzen produzieren das Protein Cry1Ab, das aus dem allgemein als Bt bekannten natürlich vorkommenden Bodenbakterium Bacillus thuringiensis stammt. Sobald der Maiszünsler an der Pflanze frisst, nimmt er das Protein auf, und es lagert sich im Darm des Schädlings ab und bewirkt eine Fraßhemmung. Vor Entdeckung dieser YieldGard-Technologie wurden Maiszünsler vielerorts durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bekämpft. 2008 bauten Landwirte in sieben Mitgliedsstaaten der EU YieldGard-Mais (MON 810) auf insgesamt über 107.000 Hektar an. Weltweit nutzen Landwirte die Technologie jährlich auf mehr als 22 Millionen Hektar zum Schutz ihrer Ernteerträge.

Nach der positiven Stellungnahme der EFSA ist die Europäische Kommission nun aufgefordert, die Erneuerung der Zulassung für sämtliche beantragten Verwendungszwecke von MON 810 den Mitgliedsstaaten vorzuschlagen. Damit wäre für europäische Landwirte auch weiterhin der Zugang zu MON 810-Hybriden gesichert. Über den Vorschlag der Kommission wird dann im Regelungsausschuss abgestimmt, der mit Vertretern aller 27 EU-Mitgliedsstaaten besetzt ist. Der Abschluss des Verfahrens zur Erneuerung der EU-Zulassung ist auch eine Bedingung für die Aufhebung der Anbauverbote für MON 810 in einigen EU-Ländern, darunter Deutschland und Frankreich.

Die EFSA bewertet den Roundup Ready 2-Mais als sicher für sämtliche Verwertungszwecke einschließlich des Anbaus

Die Erklärung der EFSA folgt auf eine umfassende vierjährige Prüfung der wissenschaftlichen Informationen über die Maistechnologie Roundup Ready Corn 2 von Monsanto, die unter dem Namen NK603 bekannt ist. In Zusammenarbeit mit den 27 EU-Mitgliedsstaaten prüfte die EFSA umfangreiche Informationen über die Sicherheit des Produkts, darunter eine umfassende Serie von Sicherheitsstudien, die unter Einhaltung aller relevanten internationalen und europäischen Richtlinien durchgeführt wurden, sowie zahlreiche von Experten begutachtete und veröffentlichte wissenschaftliche Publikationen. Nach dem positiven Urteil der EFSA kann die Europäische Kommission nun dem Regelungsausschuss der Kommission einen Genehmigungsvorschlag zur Beratung zuleiten.

“Dieser Schritt ist ein Meilenstein für Europas Landwirte und ein wichtiger Schritt im Entscheidungsprozess über den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Europäischen Union,” sagte Dusty Post. “Diese Technologie bietet Millionen von Landwirten in aller Welt schon seit Jahren wertvolle wirtschaftliche, agronomische und ökologische Vorteile. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht.”

Weltweit nutzen Landwirte die Roundup Ready Corn 2-Technologie auf mehr als 30 Millionen Hektar zur effizienten Unkrautkontrolle, die ihnen hilft, ihre Ernten zu schützen.

Über Monsanto

Das Unternehmen Monsanto ist ein weltweit führender Anbieter technologiegestützter Lösungen und landwirtschaftlicher Produkte, die die Produktivität landwirtschaftlicher Betriebe und die Lebensmittelqualität verbessern. Monsanto strebt danach, sowohl Kleinbauern wie großen landwirtschaftlichen Betrieben höhere Ernteerträge zu ermöglichen und gleichzeitig den Verbrauch natürlicher Ressourcen wie Wasser und Energie zu senken. Weitere Informationen über Monsanto und seine Unternehmenspolitik finden Sie unter: http://www.monsanto.com/ .

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