Schweine und Patente

Monsanto verkaufte 2007 Monsanto Choice Genetics an Newsham Genetics LC aus West Des Moines, Iowa. Die Transaktion war im November 2007 abgeschlossen und seitdem ist Monsanto nicht mehr in der Schweinezüchtung tätig.

Nach einer von Greenpeace im Jahr 2005 veröffentlichten Mitteilung geht unter Aktivisten und im Internet das Gerücht um, Monsanto versuche, Schweinegene zu patentieren. Als es noch im Besitz von Monsanto war, strebte das Unternehmen an, ein bestimmtes Markergen für ein Merkmal bei Schweinen zum Patent anzumelden, aber nicht das Merkmal selbst. Außerdem sollten spezifische Züchtungsverfahren einschließlich einer Methode für die künstliche Befruchtung unter Patentschutz gestellt werden. Monsanto stellte nie den Patentantrag für ein Schweinegen.

Außerdem gab es einige Spekulationen darüber, dass mit diesen Patentanmeldungen es den Schweinezüchtern verboten sei, ihre seit langem genutzten Zuchtlinien weiterhin für ihre Züchtungen einzusetzen. Das trifft nicht zu. Ein Anspruch aus diesen Patentrechten würde sich nur auf solche Tiere und deren Nachkommen beziehen, die mithilfe der patentierten Markertechnologie gezüchtet worden wären.

In jedem Fall schließt der Verkauf an Newsham Genetics alle Patente in Bezug auf Schweine sowie die daraus resultierenden Rechte ein.